Aktuelle, amtliche Bevölkerungsschutz-Warnungen für den Landkreis Karlsruhe

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Katwarn Warnungen

   

Sperrung der Grill- und Feuerstellen

 

In der Stadt Oberderdingen besteht derzeit aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. 

Das Ordnungsamt Oberderdingen hat daher das Benutzen der Grill- und Feuerstellen im Wald, einschließlich mitgebrachter Grills, ab Freitag, 10.07.2026 ausdrücklich untersagt.

Das Aufsuchen der Grillplätze ohne offenes Feuer zu machen, bleibt weiterhin erlaubt.  Die Nutzung mitgebrachter Grills, sowie offenes Feuer im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter vom Wald sind gem. § 41 Abs. 1 Landeswaldgesetz ohnehin nicht gestattet.

Wir bitten ferner eindringlich darum, das vom 01. März bis 31. Oktober geltende Rauchverbot im Wald strikt zu beachten. Das Grill- und Rauchverbot wird in den nächsten Tagen verstärkt kontrolliert. Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden entsprechend geahndet.

Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.

Quelle: Stadtverwaltung Oberderdingen, 09.07.26

   

09.12.2020 - Teilnahme am Online-Themenabend "PSA-Hygiene an der Einsatzstelle "

Details

Die beiden Feuerwehrverbände des Stadt- und Landkreises Karlsruhe führten die Reihe der Online-Themenabende fort und beschäftigten sich am Mittwoch, 09.12.20 mit der Thematik „PSA-Hygiene an der Einsatzstelle“ (PSA = Persönliche Schutzausrüstung). Hierzu konnte der sehr versierte und erfahre Fachreferent, Brandamtmann Marco Pfeuffer von der Berufsfeuerwehr Mannheim gewonnen werden.

Das Thema Hygiene bzw. Einsatzstellenhygiene im Feuerwehrdienst gewinnt immer mehr an Bedeutung und findet immer mehr Einzug in den Feuerwehren. Hierbei geht es mehr als nur darum, sich nach dem Einsatz die Hände zu waschen oder die persönliche Schutzausrüstung mal in die Wäsche zu geben oder die verschmutzten Schläuche im Mannschaftsraum des Einsatzfahrzeuges zu legen.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Hygiene zeigen, welche Auswirkungen Schadstoffe aus beispielsweise Brandrauch wirklich auf den Körper haben und vor allem, dass es viele Schadstoffe gibt, die man gar nicht sehen kann. Hier sind die Feuerwehren mit neuen Konzepten und Schulungen sowie Aufklärung zum Thema gefragt und gefordert.

Zu diesem sehr wichtigen Thema sprach Pfeuffer über Grundlagen und Gedanken bzw. Lösungsansätze aus der Praxis für die Praxis. Er gab eine Einführung zur Umsetzung möglicher Konzepte. Themeninhalte waren die Sensibilisierung für das Thema allgemein (Feuerkrebs, Kontaminationsverschleppung,…), die Gefahren von Brandrückständen (Erkrankungen/Vergiftungen), der Rechtliche Rahmen (Pflichten des Arbeitgebers und der Gemeinde aus der Gesetzgebung zum Arbeitsschutz, Dokumentationspflichten), Beispiele für erfolgreiche Umsetzungen, z.B. das Skellefteå-Modell oder weitere Hygienekonzepte in Deutschland (u.a. am Beispiel der BF Mannheim) sowie die Minimalanforderungen an ein Hygienekonzept. Pfeuffer machte aber auch deutlich, dass es nicht DIE eine Lösung gibt, sondern individuell auf örtlicher Ebene Lösungen gefunden werden müssen, denn nicht zuletzt müssen beispielsweise bauliche, materielle oder finanzielle Rahmenbedingungen beachtet werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist die Akzeptanz auf allen Ebenen der Feuerwehrangehörigen.

Von der Feuerwehr Oberderdingen nahmen Klaus Bögel, Marco Dinkel, Tobias Proissl, Markus Weisert und Michael Wöhrle am Web-Seminar teil.

 

   
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