Aktuelle, amtliche Bevölkerungsschutz-Warnungen für den Landkreis Karlsruhe

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Katwarn Warnungen

   

Sperrung der Grill- und Feuerstellen

 

In der Stadt Oberderdingen besteht derzeit aufgrund anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen eine erhöhte Waldbrandgefahr. 

Das Ordnungsamt Oberderdingen hat daher das Benutzen der Grill- und Feuerstellen im Wald, einschließlich mitgebrachter Grills, ab Freitag, 10.07.2026 ausdrücklich untersagt.

Das Aufsuchen der Grillplätze ohne offenes Feuer zu machen, bleibt weiterhin erlaubt.  Die Nutzung mitgebrachter Grills, sowie offenes Feuer im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter vom Wald sind gem. § 41 Abs. 1 Landeswaldgesetz ohnehin nicht gestattet.

Wir bitten ferner eindringlich darum, das vom 01. März bis 31. Oktober geltende Rauchverbot im Wald strikt zu beachten. Das Grill- und Rauchverbot wird in den nächsten Tagen verstärkt kontrolliert. Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden entsprechend geahndet.

Wir bitten die Bevölkerung um Beachtung.

Quelle: Stadtverwaltung Oberderdingen, 09.07.26

   

07.01.2023 - 17.53 - Technische Hilfeleistung, Kleineinsatz, Unterstützung Rettungsdienst - Reanimation im Wald, Gewann "Hintere Rodel" / Bernhardsweihersee, Kernort Oberderdingen

Details

Oberderdingen. Am Samstagabend, 07.01.23 wurde die Nachtalarmgruppe der Abteilung Oberderdingen um 17.53 Uhr von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz ins Gewann „Hintere Rodel“ beim Bernhardsweihersee alarmiert. Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Unterstützung bei einer Reanimation im Wald nach.

Die Feuerwehr konnte sehr schnell ausrücken, da sich viele Einsatzkräfte bereits im Feuerwehrhaus befanden, um gemeinsam nach Großvillars zu gehen. Wie sich nach unserem Eintreffen an der schwierig aufzufindenden Örtlichkeit herausstellte, war ein Jogger in Begleitung eines Kollegen auf einem Waldweg am südlichen Ufer des Sees beim Laufen plötzlich leblos zusammengebrochen. Sein Laufpartner begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, konnte aber Mangels Handy keine Hilfe hinzualarmieren. Zwei später hinzugekommene Spaziergängerinnen konnten schließlich einen Notruf absetzen und im Verlauf auch die Nummer eines Forst-Rettungspunktes zur besseren Lokalisierung des Einsatzortes übermitteln. Außerdem unterstützten sie bei den Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes.

Die Feuerwehr unterstützte unterdessen mit ausreichend Wechselpersonal die laufenden Reanimationsmaßnahmen, sorgte mit mehreren Scheinwerfen für Licht und veranlasste die Nachforderung der Notfallseelsorge zur Betreuung der Beteiligten. Die Notfallseelsorgerinnen waren auch schnell vor Ort, da sie gerade auf dem Weg zu einer Spendenübergabe kurz vor Großvillars waren.

Nach rund 45 Minuten der Erstversorgung vor Ort wurde der Patient schließlich unter Reanimationsbedingungen vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht, wo er im weiteren Verlauf leider verstarb.

Im Einsatz bzw. in Bereitstellung waren 24 Feuerwehrangehörige der Abteilung Oberderdingen mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und dem Einsatzleitwagen ELW 1, der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Karlsruhe mit einem Notarzt, drei Mitarbeiter*innen, einem Notarzteinsatzfahrzeug NEF aus Bretten und einem Rettungswagen RTW von der Wache Kraichtal-Menzingen. Von der Notfallseelsorge Karlsruhe waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen angerückt. Sie wurden mit dem Mannschaftstransportwagen MTW vom Feuerwehrhaus zur Einsatzstelle gebracht. Die Polizei war mit vier Beamten und zwei Streifenwagen des Reviers Bretten vor Ort.

Einsatzende war für die Feuerwehr nach den Reinigungs- und Aufrüstarbeiten sowie einer Nachbesprechung mit der eingesetzten Mannschaft und dem Angebot einer Einsatznachsorge gegen 20.30 Uhr.

An dieser Stelle möchten wir ein großes Lob und Dankeschön an die Ersthelfer*innen für ihr vorbildliches Handeln sowie an das Rettungsdienstpersonal für die gute Zusammenarbeit aussprechen.

   
© Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen

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