Im Notfall  

   

Wetterwarnungen  

DWD-Wetterwarnungen

Ansicht vergrößern

   

Flyer 150 Jubilaeum FL

   

Besucherzähler  

Heute 36

Gestern 3213

Woche 32650

Monat 202411

Insgesamt 3104790

Aktuell sind 608 Gäste und keine Mitglieder online

   

   

Bluesky Logo WhatsApp kl

   

Waldbrandgefahren- index DWD  

Waldbrand-Warnsituation

vom DWD

Karte der aktuellen Waldbrand-Warnsituation vom DWD

mit einem Klick auf die Karte gelangen Sie auf die entsprechenden Seiten des Deutschen Wetterdienstes

Quelle: Deutscher Wetterdienst

   

Stark für Dich  

   

Mach mit  

   

Helfen-BW  

   


   

Region der Lebensretter eV

   

Aktuelle, amtliche Bevölkerungsschutz-Warnungen für den Landkreis Karlsruhe

(kein Inhalt = keine aktive Warnung) - www.warnung.bund.de

   

Katwarn Warnungen

   
Kerwe 2024 TN
   

16.10.2026 - Landkreis Karlsruhe: Neuer Unterkreisführer Kraichgau / Planung für neue Technik ILS

Details

Landkreis Karlsruhe. Pressemitteilungen des Landratsamts Karlsruhe zur Bestellung eines neuen Unterkreisführers für den Unterkreis Kraichgau sowie zur Planung für neue Technik in der Integrierten Leitstelle Karlsruhe.

Neuer Unterkreisführer der Freiwilligen Feuerwehren für den Unterkreis Kraichgau bestellt 

Der für das Feuerwehrwesen zuständige Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 15. Oktober, im Panoramasaal der Albtalverkehrsgesellschaft, Kenny Breuer zum neuen Unterkreisführer für den Unterkreis Kraichgau (Bad Schönborn, Kraichtal, Kronau, Östringen) bestellt. Seine Amtszeit beginnt am 1. Januar 2027 und endet am 31. Dezember 2031. Der bisherige Unterkreisführer Nils Neckermann hat darum gebeten, mit Ablauf des Jahres 2026 von seinem Amt entbunden zu werden.

Kenny Breuer ist 44 Jahre alt und wohnt in Östringen. Er ist seit vielen Jahren im Feuerwehrwesen engagiert und verfügt aufgrund seiner früheren Tätigkeit in der Wehrführung sowie seiner derzeitigen Tätigkeit als Zugführer und Ausbilder über umfassende feuerwehrtechnische Erfahrung und gute Kenntnisse im Unterkreis. Nach Abschluss der Meisterschule im Bereich Elektrotechnik ist er zudem seit rund 20 Jahren in verantwortlicher Position im Bereich Elektrotechnik und Photovoltaik tätig.

 

Erster Landesbeamter Knut Bühler mit Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, dem neuen Unterkreisführer für den Unterkreis Kraichgau Kenny Breuer und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bei der Urkundenübergabe.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Karlsruhe sind in acht Unterkreisen organisiert. Die jeweiligen Unterkreisführer unterstützen die Feuerwehrkommandanten im Bereich der Ausbildung, sorgen für regelmäßige Fortbildungen und Übungen und beraten den Kreisbrandmeister in allen relevanten Feuerwehrfragen. Sie werden für jeweils fünf Jahre als Ehrenbeamte bestellt.

Quelle: PM Landratsamt Karlsruhe, 16.10.26

 

Planung für neue Technik in der Integrierten Leitstelle Karlsruhe soll vorangebracht werden

Die Integrierte Leitstelle (ILS) Karlsruhe koordiniert Notrufe und Einsätze von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz für rund 760.000 Menschen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Um ihre Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten, muss die bestehende Leitstellentechnik erneuert werden. Der Ausschuss für Umwelt und Technik, der am Donnerstag, 15. Oktober, im Panoramasaal der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft in Karlsruhe tagte, nahm den Sachstandsbericht zur Kenntnis. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, die Planungen in Abstimmung mit den weiteren Trägern fortzuführen.

Die ILS ist seit 2017 am Standort der Karlsruher Hauptfeuerwache in Betrieb. Dort wurden die frühere Rettungsleitstelle Bruchsal und die Feuerwehrleitstelle Karlsruhe zusammengeführt. Träger sind der Landkreis Karlsruhe, die Stadt Karlsruhe und der DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. Um die jährlich zwischen 440.000 bis 520.000 Anrufe aufnehmen zu können, arbeiten in Spitzenzeiten bis zu 15 Personen im ILS- Betriebsraum, insgesamt sind 108 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem gemeinsamen Besetzungsmodell beschäftigt.
Neben der Annahme der Notrufe über die 112 koordiniert die Leitstelle den qualifizierten Krankentransport und unterstützt die Einsatzkräfte sowie die beteiligten Gefahrenabwehrbehörden. Neue Kommunikationswege wie die NORA-App, der automatische Notruf E-Call und künftig Real-Time-Text stellen zusätzliche Anforderungen an Technik und Abläufe.

Da betriebsrelevante technische Komponenten nach bestimmten Laufzeiten ausgetauscht werden müssen und die Wartungsverträge aus Gründen der Betriebssicherheit über Ende 2028 beziehungsweise Ende 2029 nicht fortgeführt werden können, ist ein vollständiger Austausch sinnvoll und notwendig. Damit sollen die Betriebssicherheit dauerhaft gewährleistet, die Cybersicherheit gestärkt und die technischen Voraussetzungen für künftige Anforderungen geschaffen werden. Die Vorplanungen für das neue Gesamtsystem und dessen Inbetriebnahme laufen gemeinsam mit den weiteren Trägern und einem Fachplaner. Aufgrund des Umfangs ist eine europaweite Ausschreibung vorgesehen. Auf den Landkreis entfällt nach einer Kostenschätzung ein Investitionsanteil von drei Millionen Euro, welcher voraussichtlich in den Haushaltsjahren 2028 bis 2030 wirksam wird. Auch die Gewinnung und Ausbildung von Fachpersonal bleibt eine Herausforderung. Das Organisationsgutachten zur ILS soll 2027 turnusmäßig fortgeschrieben werden.

Ein im Juli 2026 veröffentlichtes Visionspapier von kommunalen Spitzenverbänden, Feuerwehr- und DRK-Vertretungen sowie Krankenkassen bildet eine neue Grundlage für die Weiterentwicklung der Leitstellenstruktur in Baden-Württemberg. Vorgesehen sind regionale Leitstellenverbünde, die Synergien nutzen und zugleich die lokale Handlungsfähigkeit sichern sollen. Als Größenordnung nennt das Papier etwa 500.000 bis 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die ILS Karlsruhe erfüllt diese Voraussetzungen bereits heute. Ihre Zuständigkeit für Stadt und Landkreis mit einem gemeinsamen Rettungsdienstbereich hat sich bewährt. Eine Fusion mit einem weiteren Leitstellenverbund würde den vorgesehenen Größenrahmen überschreiten. Künftig sollen die regionalen Verbünde zudem herstellerübergreifend vernetzt werden, um ihre technische Zusammenarbeit und gegenseitige Absicherung zu verbessern. Die ILS Karlsruhe wird sich an der Entwicklung der dafür erforderlichen Schnittstellen beteiligen.

Quelle: PM Landratsamt Karlsruhe, 16.10.26

   
© Freiwillige Feuerwehr Oberderdingen