03.11.2021 - Landkreis Karlsruhe legt seinen Flyer für die Bürger neu auf: Neue Warn-App "nora" verschickt den Notruf digital
Landkreis Karlsruhe. Im Ernstfall muss es schnell gehen. Daher warnen gleich vier Apps Bürger vor Katastrophen oder ermöglichen einen Online-Notruf. Gemeinsam nutzen sowohl der Bund als auch der Landkreis Karlsruhe damit die digitalen Möglichkeiten, um der Bevölkerung wertvolle Informationen transparent zu machen und Sicherheit zu schaffen. Hochwasser, Großbrand oder andere Notsituationen: In einem neu aufgelegten Flyer weist das Landratsamt Karlsruhe auf die wichtigsten Informationssysteme hin. Mit „nora“ wird das Angebot nun erweitert und Mehrwert sowie Teilhabe für Menschen mit eingeschränkten Sprach- und Hörfähigkeiten geschaffen. Die Warn-Apps sind staatlich getragen und kostenlos für Smartphones verfügbar.
01.11.2021 - 2.18 - Technische Hilfeleistung, Person in Not, Überlandhilfe - Tür-/Wohnungsöffnung, Fehleinsatz, Bahnbrückener Straße, Zaisenhausen
Zaisenhausen/Flehingen. In der Nacht zu Allerheiligen, Montag, 01.11.21 wurde die Abteilung Flehingen zusammen mit den Feuerwehren Zaisenhausen und Sulzfeld von der integrierten Leitstelle Karlsruhe um 2.18 Uhr zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in die Bahnbrückener Straße in Zaisenhausen alarmiert. Dort wurde eine hilflose Person in einem Wohnhaus gemeldet, weshalb die Feuerwehr zur Tür-/Wohnungsöffnung hinzugezogen wurde.
29.10.2021 - 20.15 - Technische Hilfeleistung, Kleineinsatz - Verkehrsunfall, Kreuzgartenallee, Ortsteil Flehingen
Am Freitagabend, 29.10.21 wurden die Abteilung Flehingen sowie der Einsatzleitwagen der Abteilung Oberderdingen um 20.15 Uhr von der integrierten Leitstelle Karlsruhe zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in die Kreuzgartenallee (Ortsentlastungsstraße Flehingen) alarmiert. Von dort wurde etwa in Höhe des Hotels ein Verkehrsunfall gemeldet.
29.10.2021 - Ehrenamt in Baden-Württemberg: Auszeichnung ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber
27 Unternehmen in Baden-Württemberg erhielten die Auszeichnung als „Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz“. Die Verleihung geht jährlich an baden-württembergische Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit vielen Jahren bei der Ausübung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz unterstützen.
29.10.2021 - Zum Dank an alle ehrenamtlich Engagierten: BMI-Videos "Ehrenamt - Du machst den Unterschied"
Rund 30 Millionen Menschen in Deutschland setzen sich freiwillig und unentgeltlich fürs Gemeinwohl ein. Das ist Ehrenamt. Die ehrenamtlich Engagierten tun Gutes von Herzen und schenken Unterstützung dort, wo sie am meisten gebraucht wird. Die ehrenamtliche Hilfe verbindet Menschen, egal woher sie kommen. So schafft Ehrenamt Zusammenhalt und überwindet Grenzen.
27.10.2021 - Anstieg der Einsatzzahlen im Rettungsdienst im Stadt- und Landkreis Karlsruhe
Der Stadt- und Landkreis Karlsruhe hat rund 769.868 Einwohner und eine Gebietsfläche von knapp 1.258 km². Den Landkreis bilden 32 Städte und Gemeinden mit über 100 Stadt- und Ortsteilen, darunter sind sechs große Kreisstädte Bretten, Bruchsal, Ettlingen, Rheinstetten, Stutensee und Waghäusel. Rund 207 km Bundesstraßen, 314 km Landstraßen, viele Kilometer Schienenwege und große Industriegebiete erfordern einen gut organisierten Rettungsdienst.
26.10.2021 - 2.05 - Brandeinsatz, BMA-Fehleinsatz - Fehlalarm, Firma E.G.O. Werk 1, Rote-Tor-Straße, Ortsteil Oberderdingen
Am Dienstag, 26.10.21 wurden die Abteilung Oberderdingen sowie die Drehleiter der Abteilung Flehingen nachts um 2.05 Uhr von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe (ILS) zu einem Brandeinsatz zur Firma E.G.O. alarmiert. Im Werk 1 in der Roten-Tor-Straße hatte die automatische Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst.
CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen - Herbstkampagne zur Zeitumstellung

- Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ähneln anfangs einer Grippe oder Covid-19
- Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind meist unbekannt
- Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen informiert über Gesundheitsgefahren in der Heizsaison und gibt Verhaltenstipps bei CO-Alarm
Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden
davon.
Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen
Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit rund 1,6 %.
Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine
Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.
Wie bemerke ich das unsichtbare, gefährliche Kohlenmonoxid?
„Wenn jemand z.B. bereits bewusstlos ist, stellen wir bei einem Notruf oft erst beim Eintreffen vor Ort fest, dass eine gefährliche Kohlenmonoxid-Belastung in der Wohnung vorliegt. Denn Feuerwehren und Rettungsdienste tragen in der Regel ein mobiles CO-Messgerät zum Zwecke des Arbeitsschutzes bei sich, das in einem solchen Fall sofort Alarm schlägt“, erklärt Dr. Holger Wißuwa vom Bundesverband Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und ergänzt: „Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass es unsichtbar ist und man es weder riecht noch schmeckt. Ein fest installierter CO-Melder ist daher die einzige Möglichkeit für die Bewohner, die Gefahr rechtzeitig zu erkennen.“
Zum Schutz vor einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung empfehlen Feuerwehren und Schornsteinfeger allen Eigentümern und Betreibern von Kaminen oder Kachelöfen CO-Melder zuhause zu installieren. Diese warnen rechtzeitig vor dem tödlichen Gas, das auch durch Wände oder Betondecken dringen und sich unbemerkt im Haus verteilen kann.
Wo sollte man CO-Melder installieren?
Ein Kohlenmonoxid-Melder gehört zunächst in den Raum, in dem sich Kamin oder Ofen befinden, um eine erhöhte Konzentration des gefährlichen Atemgifts rechtzeitig zu erkennen. Idealerweise sollten die Warnmelder aber auch in allen Räumen installiert werden, in denen sich Personen längere Zeit aufhalten, wie Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer. CO-Melder sind jedoch kein Ersatz für Rauchwarnmelder. Sie dienen nicht der Erkennung von Brandrauch und dürfen daher nicht anstelle von Rauchwarnmeldern zur frühzeitigen Warnung vor Wohnungsbränden eingesetzt werden.
Was tun, wenn ein Kohlenmonoxid-Melder Alarm auslöst?
Löst ein CO-Melder Alarm aus oder es gibt einen anderen, offensichtlichen Hinweis auf eine akute Vergiftung, rät die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid Vergiftungen zu folgendem Verhalten:
- Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich.
- Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen in der Wohnung anwesenden Personen.
- Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit.
- Rufen Sie Feuerwehr und Rettungsdienst unter dem Notruf 112.
- Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte.
- Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner/Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch. Gehen Sie nicht zurück ins Haus.
Weitere Informationen unter www.co-macht-ko.de
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienste (ÄLRD), die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern. Ziel der Initiative ist es, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Kohlenmonoxid zu informieren und die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern.
Quelle: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen














